Theaterhaus Gessnerallee

KOKUU - Almost perfect Visibility

Hideto Heshiki / serioushobbys

Tanz

Das neueste Projekt «Kokuu - Almost perfect Visibility» des japanischen Tänzers und Choreografen Hideto Heshiki wird hauptsächlich zur Live-Musik des Schweizers Sha entwickelt, der sich von den traditionellen Klängen, Liedern und Rhythmen aus Okinawa (Japan) inspirieren lässt. Choreografisch geht Heshiki von der Kata, der strengen Bewegungsabfolge des Karate, aus, die metaphorisch für die Form steht. So wird sich Heshiki in dieser Arbeit neben der Auseinandersetzung mit Rhythmus und Raum auf die formale Variation einzelner Bewegungssequenzen konzentrieren. Aus der Gegenüberstellung von choreografischem Material mit Bewegungssequenzen des Karate entwickelt Heshiki ein Vokabular, das individuelle Ritualisierungen zulässt und in der Übertragung auf die TänzerInnen zu jeweils einzelnen Formulierungen gelangt.

«Kokuu - Almost perfect Visibility» besteht aus den drei Teilen «Part 1», «Part 2» und «Part 3». Heshikis inhaltliche Inspiration könnte man im weitesten Sinne als japanische Interpretation von Goethes «Zauberlehrling» beschreiben: Die Anrufung der Geister, ihr Erscheinen und zum Schluss die Auseinandersetzung mit ihnen. Wie stets setzt er dabei auf die abstrakte, nonverbale Kraft von Tanz und Musik und folgt eher musik-dramaturgischen Motiven, als eine vorgegebene Geschichte zu illustrieren oder zu erfinden.

 

Patricia von Ah

Choreografie und künstlerische Leitung Hideto Heshiki Tanz Hideto Heshiki, Masaharu Imazu, Keiichi Otsuka, Mercedes Villanueva Musikkomposition Sha Musik Christian Buck, Andi Pupato, Sha Gesang Isa Wiss Licht und Bühne Fiona Zolg Ton Dominik Kessler Assistenz / Kostüme Nurya Egger Video- und Fotodokumentation Patricia von Ah Produktionsleitung Sarah Maier Produktion Hideto Heshiki / serioushobbys Zürich Koproduktion Theaterhaus Gessnerallee Zürich Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Migros- Kulturprozent, Familien Vontobel Stiftung, ISSEY MIYAKE, Goodtraining