Gessnerallee
Zürich

Das Glück des Nein-Sagens / Reclaim postmodernity!

Patrick Frank, Ensemble Tzara, Trond Reinholdtson, Malte Scholz

«Das Glück des Ja-Sagens» ist eine Trilogie basierend auf Nietzsche’s affirmativer Philosophie. Diese war wichtige Impulsgeberin für Theoretiker*innen der Postmoderne. Man könnte behaupten: Nietzsche lieferte das theoretische Fundament der Postmoderne. Die pluralistische Perspektive, die das Andere weder negiert noch exkludiert, sondern als Anderes einschliesst, fusst auf der Bejahung des Lebens (jenseits des Jenseits!), des Spiels und des Zufalls. Patrick Frank und das Ensemble Tzara haben sich zusammen mit dem Komponisten Trond Reinholdtsen und dem Performer Malte Scholz ihrer angenommen und waren im Teil I – Menschwerdung – im Stadtwald, im zweiten Teil – Affirmationen – in einer Privatwohnung und im (vorerst, wer weiss?) abschliessenden Teil – das Glück des Nein-Sagens – in der Gessnerallee. Die drei Teile stehen für Kontexte, in denen sie sich bewegen: Natur (Teil I), Privatheit (Teil II) und Öffentlichkeit (Teil III).

«Dass das Nein-Sagen Glück verschafft zeigt sich oft genug im Politischen: Nein-Sager*innen haben gegenüber Ja-Sager*innen den Vorteil der Klarheit, Nein-Sager*innen vermögen leichter, Kräfte zu bündeln und machtvolle Bewegungen zu initiieren. Wir sagen NEIN an diesem Abend, weil wir dem Glück des Ja-Sagens als gesellschaftliche Utopie auf die Spur kommen wollen. Reclaim postmodernity!» 

Credits

→ in deutscher Sprache
März
21 Sa Halle
20.00