Gessnerallee
Zürich

Lieblingsstücke

Präsentiert im Rahmen von «Freischwimmen - Plattform für Performance und Theater»


Der Minischwerpunkt «Lieblingsstücke» präsentiert vier herausragende und bemerkenswerte Arbeiten aus der freien Szene, die alle im Rahmen des Netzwerks Freischwimmen vorgeschlagen und produziert wurden. Getragen wird die Produktionsplattform von den Produktionshäusern brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Schwankhalle Bremen, Sophiensæle Berlin und Theater Rampe Stuttgart. Insgesamt 9 Gruppen wurden in den letzten zwei Jahren unterstützt – die Gessnerallee präsentiert die Arbeiten der vier Gruppen, die in Zürich in Residenz waren.

hannsjana, Machaz/Kandathil (Follow Us), Rotterdam Presenta / Contact Gonzo und Riebensahm/Ahmad Haschemi/Hourmazdi/Christians/Schwenk haben vier einzigartige und aufregende Performances erarbeitet, die mensch sich unbedingt anschauen sollte! Alle Gruppen, ausser Follow Us, zeigen zum ersten Mal ihre Arbeit in Zürich. Wer also sehen möchte, was an diesem und an anderen Orten an umwerfender, liebevoller, zukunftsweisender, präziser und ästhetisch beeinruckender feministischer, queerfeministischer und menschenfreundlicher Arbeit geleistet wird, die*der sollte vorbeikommen.
Weil wir diese vier Arbeiten so ungeheuer lieben und grosse Fans sind, möchten wir unserem Publikum unser mittlerweile bekanntes aber darum nicht weniger attraktives Geschenk machen: freien Eintritt zu allen vier Shows!

Während die Zürcher Vertreterinnen Annina Machaz und Mira Kandathil (Follow Us) in «Nora oder ein Altenheim» ein kleines, verletzliches Horrorkabinett für Gebrechlichkeitsängste eingerichtet haben, untersucht die Düsseldorfer Gruppe Rotterdam Presenta zusammen mit Contact Gonzo aus Osaka (Japan) in präzisen Versuchsanordnungen auf dem Judith-Gessner-Platz, dem Nordflügel und dem Parkhaus was unseren zerbrechlichen Körpern bei Unfällen wiederfährt.
Das feministische Kollektiv hannsjana aus Berlin stellt sich mit dem humorvollen und kritischen Wissenschaftsspektakel «Die grosse M.I.N.T.-Show» den Ausgrenzungsmechanismen wissenschaftlicher Disziplinen und lässt dabei nicht nur Regenwurm und Amöbe über biologische Besonderheiten diskutieren. Bei dem intersektional-feministischen Zwölfkampf «SWEAT» der ebenfalls in Berlin arbeitenden und lebenden Gruppe Riebensahm / Ahmad Haschemi / Hourmazdi / Christians / Schwenk gibt es Tanz und Empathie, Solidarität und Komplimente – und trotz schweisstreibender Auseinandersetzung keinen Konkurrenzdruck! Wir empfehlen hier die Kombination mit dem Workshop «Let’s talk about Alliances» von Arpana Aischa Berndt und Mine Wenzel, der am selben Tag vor der Show stattfindet!

März

25 Mi
19.00
Treffpunkt: Kasse
Rotterdam Presenta / Contact Gonzo
→ Sprache: kein Problem
→ Dauer: 90 Minuten
21.00
Südbühne
Kandathil/Machaz (Follow Us)
→ in deutscher und englischer Sprache
→ Dauer: 70 Minuten
26 Do
20.00
Südbühne
Kandathil/Machaz (Follow Us)
→ in deutscher und englischer Sprache
→ Dauer: 70 Minuten
27 Fr
19.00
Halle
hannsjana
→ in deutscher Sprache
→ Dauer: ca. 90 Minuten
21.00
Südbühne
Kandathil/Machaz (Follow Us)
→ in deutscher und englischer Sprache
→ Dauer: 70 Minuten
28 Sa
16.00 bis 19.00
Nordflügel
Workshop von und mit Arpana Aischa Berndt und Mine Wenzel
→ in deutscher Sprache
→ im Anschluss an den Workshop bieten wir einen veganen Snack an. Wir empfehlen die Kombination mit der Performance «SWEAT» um 20.00.
20.00
Halle

Sweat

/ Eine Performance in zwölf (Kraft-)Akten

Riebensahm/Ahmad Haschemi/Hourmazdi/Christians/Schwenk
→ In deutscher Sprache
→ Dauer: 100 Minuten
29 So
18.00
Südbühne
Kandathil/Machaz (Follow Us)
→ in deutscher und englischer Sprache
→ Dauer: 70 Minuten